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Aug 14, 2023

Westaustralien wird der erste Staat sein, der im Rahmen seines Plans für Kunststoffe Einweg-Werbefolien aus Kunststoff im Außenbereich verbietet.

Das Verbot gilt für Materialien, die für Werbezwecke wie politische Wahlen und Beschilderungen im Einzelhandel verwendet werden. Es tritt ab März 2024 in Kraft.

Es bezieht sich lediglich auf den Kauf oder die Verwendung des Materials im Freien für weniger als 48 Stunden, was bei unsachgemäßer Entsorgung schädlich für die Umwelt ist.

Sicherheitsflaggen wie Polizeiabsperrbänder oder Dauerbeschilderungen fallen ebenso wenig unter das Verbot wie die Verwendung von Kunststoff-Werbefolien im Innenbereich.

Der Plan für Kunststoffe in Westaustralien hat 18 Artikel aus dem Verkehr gezogen und so jedes Jahr im ganzen Bundesstaat mehr als 1,1 Millionen Einwegkunststoffe aus der Mülldeponie oder dem Müll eingespart.

Die großen politischen Parteien des Bundesstaates verwendeten bei der Bundestagswahl 2022 jeweils bis zu 1000 Rollen oder 50 Kilometer Einweg-Werbefolie aus Kunststoff. Zu den Alternativen gehören Corflute, wiederverwendbare Stoffbanner und -schilder, mit Zellstoff ausgekleidete Pappe und Online-Werbematerial.

Umweltminister Reece Whitby sagte, er sei stolz, dass Westaustralien weiterhin eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von Plastikmüll einnehme.

„Wir wollen sicherstellen, dass Westaustralien Maßstäbe bei der Förderung umweltfreundlicher Alternativen setzt. Politische Flaggen sind nicht biologisch abbaubar und es kann Hunderte von Jahren dauern, bis sie abgebaut werden. Wir müssen unnötigen Abfall reduzieren, der nur kurzfristig verwendet wird“, sagte Whitby.

„Dies ist der nächste Schritt auf unserem Weg zu einem nachhaltigeren Staat. Es geht darum, positive Verhaltensänderungen herbeizuführen, die zusammen einen großen Unterschied machen.“

Die Regelungen müssen noch finalisiert werden. Die Landesregierung wird weiterhin einen vernünftigen Ansatz verfolgen, bei dem Bildung an erster Stelle steht, um die Verbote durchzusetzen.

Einzelhändler und Lieferanten, die keine Pläne oder Anstrengungen zur Umstellung unternehmen und absichtlich weiterhin verbotene Artikel liefern, könnten mit Geldstrafen von bis zu 5.000 US-Dollar für Einzelpersonen oder bis zu 25.000 US-Dollar für Unternehmen rechnen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.wa.gov.au

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